Bands und Anleiter TFF2020

Bal Folk, Elsass: Workshop und Ball: Au Gré des Vents

Danyèle Besserer: Diatonisches Akkordeon, Tanzanleitung
Gilles Péquignot: Geige, Dudelsack, Épinette des Vosges, Flöte, Mandoline, Bass-Klarinette
Heiri Erb: Kontrabass

Au Gré des Vents sind in Erlangen und auf den Tanzparketts in ganz Europa natürlich keine Unbekannten mehr! Mit ihrem unerschöpflichen Repertoire an Branles, Mixern, Kontras und Eigenchoreografien aus geraden und ungeraden Takten, im Kreis, im Paar und im Set, mit Stücken aus ihrer elsässischen Heimat, aber auch anderen Regionen Frankreichs und Englands bieten sie Abwechslung pur - musikalisch wie tänzerisch. Dabei gibt es beim Ball, wo nötig, auch kurze Tanzerklärungen, damit alle mitmachen können.

Bal Folk: Ball: EmBRUN

Ein Festzelt voller tanzbegeisterter Menschen, auf der Bühne eine ebenso leidenschaftliche, schweißnasse und engagierte Folk-Band -das zeichnet einen Auftritt von EmBRUN aus.
Die Musik von EmBRUN basiert auf Tradition, wird aber mit zeitgenössischen, ja rockigen Klängen und Rhythmen gewürzt.

Seit 2002 ist EmBRUN eine der Top Bands der belgischen Folkszene und hat ihre Fähigkeiten auf vielen europäischen Bühnen gezeigt:
Gooikoorts (BE), Saint-Chartier (FR), Festival Het Lindeboom (FR), Bal der Bals (BE), Ététrad (IT), Dranouter (BE), Folkwoods (NL), Deerlycke Folkfestival (BE), Andanças (PT), Boombalfestival (BE), Entrudanças (PT), Burgfest (NL), Texel (NL)
Jetzt präsentieren wir sie zum zweiten Mal auf dem Erlanger TFF.

Bal Folk: Ball: JB Picot

J.B. und sein chromatisches Akkordeon zu später Stunde –  und das Glück der Tänzer ist perfekt! Schon die ersten Takte des Meisters der beschwingten und bezaubernden Melodien werden schwächelnde Tänzer wieder mobilisieren und Nimmermüden den ultimativen Ausklang des Abends verschaffen. Ein hypnotisierender Walzer, ein swingender Scottish, eine letzte sanfte Mazurka gehen noch und nach einem wirbelnden Cercle circassien oder einer fetzig-flirtigen Chapelloise vielleicht sogar ein weiteres Mal…?

Bal Folk: Ball: HavoK - Haus von Klaus

Sie tanzen gern. Sehr gern. Am liebsten zu Musik, die gefühlvoll und kraftvoll zugleich ist, bei der die Mischung von Paar- und Reihentänzen stimmt, Eigenkompositionen nicht verkopft klingen, sondern das Zeug zum Ohrwurm haben. Musik, die vom Ohr übers Herz direkt in die Beine geht.
Und deswegen spielen sie selber solche Musik.

„HavoK“, das sind Thomas Raisch (Klarinette) und Ulrike Alles (Diatonisches Akkordeon).

Einfach. Schöne Musik.

Bal Folk: Ball: Trio BéNéLo

Das 2016 gegründete wallonisch-flämisch-französische Trio mit
Lode Buscan : Drehleier
Simon Gielen : Diatonisches Akkordeon und
Loïc Ubera : Gitarre (in DADGAD-Stimmung), Tenorbanjo, Mandoline, Füße und Gesang

spielt ein abwechslungsreiches Programm aus energiegeladenen, mitreißenden Stücken zum Abtanzen und ruhigen Melodien für zweisame Momente, groovige Eigenkompositionen, die der Tradition Zentralfrankreichs, der Bretagne, Belgiens und Westeuropas entspringen.

Bal Folk: Ball: Trio JeanLo

Jean-Etienne Frebourg: Diatonisches Akkordeon, Gesang.
Olivier Herrmann: Kontrabass, Gesang.
Loïc Ubera: Gitarren, Bouzouki, Füße und Gesang

verbindet eine jahrelange Bühnenfreundschaft und die Freunde an lebendiger traditioneller Musik, die sie neu arrangieren, mit Eigenkompositionen bereichern oder einfach mit ihren kraftvollen uralten Melodien und Texten und warmen Stimmen ansteckend und mitreißend präsentieren. Inspiration und Groove kommen dabei auch von einer Reise aus dem westafrikanischen Benin.

Bal Folk: Workshop: Inge Hammer

Inge Hammer ist seit vielen Jahren Mitglied im Erlanger Tanzhaus und tanzt am liebsten französische Tänze und BalFolk. In einem Einsteiger-Workshop wird sie die Grundschritte der gängigsten BalFolk-Tänze vermitteln, sodass am Abend auch Neulinge sich auf die Tanzfläche trauen und Spaß haben können.

Balkan: Workshop: Qualmende Socke

Die Qualmende Socke entstand 1978 im Rahmen des Folkclubs Darmstadt, als einige aktive Musiker begannen, ihre gespielten Tänze auch tänzerisch umzusetzen. Das im Laufe der Jahre auf weit über tausend Tänze angewachsene Repertoire wird auf Tanzseminaren im In- und Ausland erlernt und weitergegeben. Die dabei erworbene Routine im Erklären von Tänzen und nicht zuletzt die Begleitung durch Livemusik ließ die Qualmende Socke zu einer über den südhessischen Raum hinaus gefragten Mitmach-Tanzgruppe werden. Seit vielen Jahren wird das Repertoire der Qualmenden Socke schwerpunktmäßig von der Musik und den Tänzen Osteuropas geprägt.

Balkan:  Ball: Zanat

Die Mitglieder von Zanat spielen seit fast 30 Jahren zusammen. Sie verliebten sich in die osteuropäische Folk- und Zigeunermusik und spezialisierten sich auf die verschiedenen Sparten.
Am liebsten spielen sie zum Tanz auf und sind zu Tanzkursen zusammen mit Bianca de Jong in vielen Ländern unterwegs.
Ellen van Vliet spielte lange Zeit im professionellen "International Dance Theatre" in den Niederlanden. Jan-Jaap Spaargaren spielt Folkloremusik seit seiner Kindheit und spielt neben seiner geliebten Balkanmusik auch mit seiner eigenen Jazz-Band. Frank de Jong hat sich auf ungarische und rumänische Volksmusik spezialisiert, spielt aber auch Bassgitarre in einer Ska-Band. Die Musiker empfinden es als Privileg, wenn sie zusammen spielen und mit Bianca zusammenarbeiten können.

Ellen van Vliet: Akkordeon
Jan-Jaap Spaargaren: Saxofon, Klarinette, Flöten 
Frank de Jong: Bass

Niederlande, Balkan: Workshop: Bianca de Jong

Bianca de Jong unterrichtet seit 1977 Volkstanz.
Auf Ihren Reisen durch Bulgarien und in die Türkei besuchte sie Amateur- und professionelle Ensembles, Forscher und (Dorf-)Tänzer.
Als Profi stand sie selbst mit den – von ihr mitgegründeten - Gruppen Praznik (spezialisiert auf bulgarischen Tanz) und Tozak (spezialisiert auf türkischen Tanz) auf vielen Bühnen der Welt.
Bianca unterrichtet Folklore-Tänze in allerlei Ländern rund um den Globus , u.a. als Lehrerin für professionelle Tanztheater. Das Unterrichten von Volkstanz ist eine ihrer großen Leidenschaften, und sie betrachtet den Unterricht an sich als Kunst und Handwerk, das viel Spaß bringt. Ihre grundlegende Unterrichtsphilosophie lässt sich beschreiben als “learning by dancing”.
Bianca war Mitglied verschiedener Jurys bei Volkstanzfestivals und ist immer noch Jurymitglied der niederländischen nationalen Meisterschaft des türkischen Volkstanzes.
Sie freut sich sehr, beim Erlanger Tanz- und Folkfest mit der Unterstützung von Zanat eine vielseitige Auswahl aus ihrem umfangreichen Spektrum zeigen zu können.

Bretonische Tänze: Workshop: Cédric Falala ist von Yves Leblanc ausgebildeter und durch die Konföderation Kendalc'h zertifizierter Tanzlehrer für traditionelle bretonische Tänze. Er war Freund, Schüler und Kollege von Yves Leblanc und ist damit bestmöglicher Ersatz für den an dieser Stelle geplanten, aber leider Ende Oktober 2019 überraschend und viel zu früh verstorbenen großen bretonischen Tanzlehrer und Musiker.
Cédric Falala unterrichtet bretonische Tänze seit über 15 Jahren, hat seine Tanzlehrerkarriere in Kanada begonnen und nach seiner Rückkehr nach Frankreich den Cercle Celtique in Nancy gegründet. Er gibt außer in ganz Frankreich auch in Belgien, Luxemburg und Deutschland Kurse aus seinem reichhaltigen Repertoire und ist darüber hinaus profunder Kenner und großer Liebhaber der bretonischen Geschichte und Kultur, von Mythen und Trachten der Bretagne und weiß sein Publikum rundum zu unterhalten und zu begeistern.

Unter der musikalischen Begleitung von Gelée de Groseilles wird er einen Workshop mit Tänze aus der Gegend von Rennes/Haute-Bretagne (u.a. Avants Deux)  und einen Workshop mit Spezialitäten aus der Region von Cornouaille/Basse-Bretagne (u.a. Gavotte aus Glazig, Bigouden, Aven, Cap,  Poher) geben.

Bretagne, Fest Deiz: Gelée de Groseilles („Johannisbeergelee“) ist das französische Folk-Duo Jean-Claude Sujet (Akkordeon, Dudelsack, Gitarre, Percussion, Harmonika) und Sabine Sourdeval (Clarinette, Flöten, Akkordeon). Die Band hat sich vor rund 10 Jahren gegründet und hat bereits auf zahlreichen Festivals zu Workshops und zum Ball gespielt, beispielsweise auf den Brighton Folk Festival 2019 in England.
Das Duo gehört dem Cercle Celtique aus Nancy (Lothringen) an und spielt dort auch zu den Auftritten der Tanzgruppe. Ihre Musik ist dynamisch und voller Wärme, inspiriert von verschiedenen Stilrichtungen wie Klezmer, Balkan, Irland und natürlich in erster Linie von traditionellen Weisen der Bretagne.
Mit Tanzanleiter Cédric Falala werden die beiden Musiker zwei bretonische Workshops und ein Fest Deiz, die Tag-Variante des Fest Noz, gestalten und dabei den zu unserem großen Bedauern kürzlich verstorbenen Yves Leblanc ersetzen.

Englische und nordamerikanische Tänze: Graham Forster

Graham Foster ist ein erfahrener Tanzanleiter aus Bedford, England, U. K. für englische und nordamerikanische Tänze.

Seit vielen Jahren unterrichtet er Playford-Tänze aus dem 17. und 18. Jahrhundert bis hin zu modernen Kontratänzen. Dabei legt er den Schwerpunkt auf die Raumwege der Tanzenden und den Reiz der kombinierten Figuren, während die Schritttechnik wegen der zumeist einfachen Gehschritte nicht die Hauptsache sein wird.

Tänze von der Ostsee:
"Danz up de Deel" - Tänze aus Pommern, eine Tanzreise entlang der Osteseeküste

Das Tanzensemble Ihna hat Volkstänze aus ganz Deutschland im Programm, aber es werden vor allem Tänze und Brauchtum von der Ostseeküste gepflegt. Diese werden in den dazu passenden Trachten präsentiert, wie z.B. der Mönchguter Fischertracht von der Insel Rügen.
Das Ensemble nimmt regelmäßig an internationalen Festivals teil (z.B. 2019 im Emirat Schardscha und in Estland) und hält dort auch immer wieder Workshops. Es werden Tänze mit unterschiedlichem Charakter für beliebig viele Paare gezeigt, mal gemächlich und mal schwungvoll, die von der eigenen Livemusik begleitet werden.

Sorbische Tänze: Workshop und Ball: Serbska Reja

Die Sorben sind eine slawische Minderheit in der Lausitz im Osten Deutschlands, nahe der polnischen und tschechischen Grenze. Sie haben ihre eigene Sprache, Kultur, Bräuche, Lieder, Tänze und Geschichte.

Die Musiker von Serbska Reja spielen mit Leidenschaft und Herzblut traditionelle sorbische Kreis- Polonaise- und Drehertänze, sowie die heute in der Folk-Szene üblichen Tänze wie Walzer, Mazurka, Schottisch u.a.

Robin Brück - fiddle, ocarina
Beth Fogleman - guitar, drum
Clemens Isensee - accordion, voice
Fabian Jacobs - double bass, cello, basy
Theresa Jacobs - dances, organization
Gregor Kliem - nyckelharpa , fiddle, voice, dances
Jan Thiessen - accordion, tin whistle, recorder, voice

Georgi Marinov ist neben seiner beruflichen Tätigkeit als Tanzpädagoge langjähriger künstlerischer Leiter des sorbischen Folkloreensembles Wudwor. Seit einigen Jahren gelingt es ihm gemeinsam mit der Band Serbska Reja erfolgreich, den Sorbischen Volkstanz auch auf den Tanzböden wiederzubeleben und zu verbreiten.

TaKeTiNa - Rhythmus mit allen Sinnen erfahren; Workshop

Alexandra Hildebrandt und Stefan Viehweg

TaKeTiNa führt mit einfachen Mitteln - rhythmischem Sprechen, Klatschen, Singen und Schritten - zu ganzkörperlicher Erfahrung von Rhythmus. Gemeinsam in der Gruppe bauen wir ein rhythmisches Feld auf, das zusammen mit dem Puls der Basstrommel ein Gefühl von Getragensein vermittelt. TaKeTiNa ist für jeden geeignet, AnfängerInnen und Fortgeschrittene, da jede/r einzelne die Freiheit hat, so weit im Rhythmusprozess mitzugehen, wie sie/er möchte.

TaKeTiNa fördert neben rhythmischen Fähigkeiten einen entspannten Umgang mit Fehlern, Flexibilität, Tiefenentspannung des Nervensystems, Harmonisierung des Herzschlags und wirkt somit gesundheitsförderlich u.a. bei Herz-Kreislauferkrankungen.   

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte eine Decke oder Matte und dicke Socken mitbringen.

Frühschoppen, Wirtshaussingen, WS bayerische Tänze: Geigerei Schreiner (Bayern)

Freude an fetziger Musik und der Wunsch traditionelle, alpenländische Volksmusik wiederzubeleben sind das Motto der Geigerei Schreiner.
Zu ihrem schon beinahe unerschöpflichen Repertoire gehören traditionelle Melodien und Tanzweisen aus dem gesamten alpenländischen Raum: sogenannte "Rundtänze" wie Boarischer, Dreher, Marsch, Mazurka, Polka, Rheinländer, Schottisch, Walzer, Zwiefacher sowie eine bunte Vielfalt an Figurentänzen. Dabei gilt stets: Wo sie spielen, versteht man noch sein eigenes Wort.
Charakterisiert wurden sie folgendermaßen: "Des is gwachsene, gelebte Volksmusik; was die da machen is zeitgemäße Volkskultur. Frei, wild, lustig, da is a Lebn drin - einfach a Freud zum Zuhörn und Mittanzn."
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Also: Alles anschnallen! Die Fahrt geht los.

Wer wissen möchte, wie man „bayrisch“ tanzt, ist beim Tanz-Workshop bestens aufgehoben.
In Bayern und vor allem in Franken hat das Wirtshaussingen eine lange Tradition. Die Schreinergeiger laden zum gemeinsamen Singen in geselliger Runde. Jeder darf singen wie er kann und mag - Hauptsache, es macht Spaß und gut Laune.