Bands und Anleiter TFF2020

Bal Folk, Elsass: Workshop und Ball: Au Gré des Vents

Danyèle Besserer: Diatonisches Akkordeon, Tanzanleitung
Gilles Péquignot: Geige, Dudelsack, Épinette des Vosges, Flöte, Mandoline, Bass-Klarinette
Heiri Erb: Kontrabass

Au Gré des Vents sind in Erlangen und auf den Tanzparketts in ganz Europa natürlich keine Unbekannten mehr! Mit ihrem unerschöpflichen Repertoire an Branles, Mixern, Kontras und Eigenchoreografien aus geraden und ungeraden Takten, im Kreis, im Paar und im Set, mit Stücken aus ihrer elsässischen Heimat, aber auch anderen Regionen Frankreichs und Englands bieten sie Abwechslung pur - musikalisch wie tänzerisch. Dabei gibt es beim Ball, wo nötig, auch kurze Tanzerklärungen, damit alle mitmachen können.

 

Bal Folk: Ball: EmBRUN

 

 

Bal Folk: Ball: JB Picot

J.B. und sein chromatisches Akkordeon zu später Stunde –  und das Glück der Tänzer ist perfekt! Schon die ersten Takte des Meisters der beschwingten und bezaubernden Melodien werden schwächelnde Tänzer wieder mobilisieren und Nimmermüden den ultimativen Ausklang des Abends verschaffen. Ein hypnotisierender Walzer, ein swingender Scottish, eine letzte sanfte Mazurka gehen noch und nach einem wirbelnden Cercle circassien oder einer fetzig-flirtigen Chapelloise vielleicht sogar ein weiteres Mal…?

 

Bal Folk: Ball: HavoK - Haus von Klaus

Sie tanzen gern. Sehr gern. Am liebsten zu Musik, die gefühlvoll und kraftvoll zugleich ist, bei der die Mischung von Paar- und Reihentänzen stimmt, Eigenkompositionen nicht verkopft klingen, sondern das Zeug zum Ohrwurm haben. Musik, die vom Ohr übers Herz direkt in die Beine geht.
Und deswegen spielen sie selber solche Musik.

„HavoK“, das sind Thomas Raisch (Klarinette) und Ulrike Alles (Diatonisches Akkordeon).

Einfach. Schöne Musik.

 

Bal Folk: Ball: Trio BéNéLo

Das 2016 gegründete wallonisch-flämisch-französische Trio mit
Lode Buscan : Drehleier
Simon Gielen : Diatonisches Akkordeon und
Loïc Ubera : Gitarre (in DADGAD-Stimmung), Tenorbanjo, Mandoline, Füße und Gesang

spielt ein abwechslungsreiches Programm aus energiegeladenen, mitreißenden Stücken zum Abtanzen und ruhigen Melodien für zweisame Momente, groovige Eigenkompositionen, die der Tradition Zentralfrankreichs, der Bretagne, Belgiens und Westeuropas entspringen.

 

Bal Folk: Ball: Trio JeanLo

Jean-Etienne Frebourg: Diatonisches Akkordeon, Gesang.
Olivier Herrmann: Kontrabass, Gesang.
Loïc Ubera: Gitarren, Bouzouki, Füße und Gesang

verbindet eine jahrelange Bühnenfreundschaft und die Freunde an lebendiger traditioneller Musik, die sie neu arrangieren, mit Eigenkompositionen bereichern oder einfach mit ihren kraftvollen uralten Melodien und Texten und warmen Stimmen ansteckend und mitreißend präsentieren. Inspiration und Groove kommen dabei auch von einer Reise aus dem westafrikanischen Benin.

 

Bretagne: Workshop und Ball: Yves Leblanc

Mit Yves Leblanc - wer kennt ihn nicht -  ist es uns gelungen einen formidablen Musiker, Sänger und Tanzanleiter aus der Bretagne einzuladen. Er spielt diatonisches Akkordeon, Klarinette und andere
Instrumente und singt und tanzt und leitet die Tänze an. Das UND ist dabei wörtlich zu nehmen - er macht das alles tatsächlich gleichzeitig!

Welch Koordination! In zwei Workshops für bretonische Tänze könnt ihr euch davon überzeugen. Und zu einem Fest Deiz wird er außerdem aufspielen.

 

Bal Folk: Workshop: Inge Hammer

Inge Hammer ist seit vielen Jahren Mitglied im Erlanger Tanzhaus und tanzt am liebsten französische Tänze und BalFolk. In einem Einsteiger-Workshop wird sie die Grundschritte der gängigsten BalFolk-Tänze vermitteln, sodass am Abend auch Neulinge sich auf die Tanzfläche trauen und Spaß haben können.

 

Balkan: Workshop: Qualmende Socke

Die Qualmende Socke entstand 1978 im Rahmen des Folkclubs Darmstadt, als einige aktive Musiker begannen, ihre gespielten Tänze auch tänzerisch umzusetzen. Das im Laufe der Jahre auf weit über tausend Tänze angewachsene Repertoire wird auf Tanzseminaren im In- und Ausland erlernt und weitergegeben. Die dabei erworbene Routine im Erklären von Tänzen und nicht zuletzt die Begleitung durch Livemusik ließ die Qualmende Socke zu einer über den südhessischen Raum hinaus gefragten Mitmach-Tanzgruppe werden. Seit vielen Jahren wird das Repertoire der Qualmenden Socke schwerpunktmäßig von der Musik und den Tänzen Osteuropas geprägt.

 

Balkan:  Ball: Zanat

Die Mitglieder von Zanat spielen seit fast 30 Jahren zusammen. Sie verliebten sich in die osteuropäische Folk- und Zigeunermusik und spezialisierten sich auf die verschiedenen Sparten.
Am liebsten spielen sie zum Tanz auf und sind zu Tanzkursen zusammen mit Bianca de Jong in vielen Ländern unterwegs.
Ellen van Vliet spielte lange Zeit im professionellen "International Dance Theatre" in den Niederlanden. Jan-Jaap Spaargaren spielt Folkloremusik seit seiner Kindheit und spielt neben seiner geliebten Balkanmusik auch mit seiner eigenen Jazz-Band. Frank de Jong hat sich auf ungarische und rumänische Volksmusik spezialisiert, spielt aber auch Bassgitarre in einer Ska-Band. Die Musiker empfinden es als Privileg, wenn sie zusammen spielen und mit Bianca zusammenarbeiten können.

Ellen van Vliet: Akkordeon
Jan-Jaap Spaargaren: Saxofon, Klarinette, Flöten 
Frank de Jong: Bass

 

Niederlande, Balkan: Workshop: Bianca de Jong

Bianca de Jong unterrichtet seit 1977 Volkstanz.
Auf Ihren Reisen durch Bulgarien und in die Türkei besuchte sie Amateur- und professionelle Ensembles, Forscher und (Dorf-)Tänzer.
Als Profi stand sie selbst mit den – von ihr mitgegründeten - Gruppen Praznik (spezialisiert auf bulgarischen Tanz) und Tozak (spezialisiert auf türkischen Tanz) auf vielen Bühnen der Welt.
Bianca unterrichtet Folklore-Tänze in allerlei Ländern rund um den Globus , u.a. als Lehrerin für professionelle Tanztheater. Das Unterrichten von Volkstanz ist eine ihrer großen Leidenschaften, und sie betrachtet den Unterricht an sich als Kunst und Handwerk, das viel Spaß bringt. Ihre grundlegende Unterrichtsphilosophie lässt sich beschreiben als “learning by dancing”.
Bianca war Mitglied verschiedener Jurys bei Volkstanzfestivals und ist immer noch Jurymitglied der niederländischen nationalen Meisterschaft des türkischen Volkstanzes.
Sie freut sich sehr, beim Erlanger Tanz- und Folkfest mit der Unterstützung von Zanat eine vielseitige Auswahl aus ihrem umfangreichen Spektrum zeigen zu können.

 

Englische und nordamerikanische Tänze: Graham Forster

Graham Foster ist ein erfahrener Tanzanleiter aus Bedford, England, U. K. für englische und nordamerikanische Tänze.

Seit vielen Jahren unterrichtet er Playford-Tänze aus dem 17. und 18. Jahrhundert bis hin zu modernen Kontratänzen. Dabei legt er den Schwerpunkt auf die Raumwege der Tanzenden und den Reiz der kombinierten Figuren, während die Schritttechnik wegen der zumeist einfachen Gehschritte nicht die Hauptsache sein wird.

 

Sorbische Tänze: Workshop und Ball: Serbska Reja

Die Sorben sind eine slawische Minderheit in der Lausitz im Osten Deutschlands, nahe der polnischen und tschechischen Grenze. Sie haben ihre eigene Sprache, Kultur, Bräuche, Lieder, Tänze und Geschichte.

Die Musiker von Serbska Reja spielen mit Leidenschaft und Herzblut traditionelle sorbische Kreis- Polonaise- und Drehertänze, sowie die heute in der Folk-Szene üblichen Tänze wie Walzer, Mazurka, Schottisch u.a.

Robin Brück - fiddle, ocarina
Beth Fogleman - guitar, drum
Clemens Isensee - accordion, voice
Fabian Jacobs - double bass, cello, basy
Theresa Jacobs - dances, organization
Gregor Kliem - nyckelharpa , fiddle, voice, dances
Jan Thiessen - accordion, tin whistle, recorder, voice

Georgi Marinov ist neben seiner beruflichen Tätigkeit als Tanzpädagoge langjähriger künstlerischer Leiter des sorbischen Folkloreensembles Wudwor. Seit einigen Jahren gelingt es ihm gemeinsam mit der Band Serbska Reja erfolgreich, den Sorbischen Volkstanz auch auf den Tanzböden wiederzubeleben und zu verbreiten.

 

TaKeTiNa - Rhythmus mit allen Sinnen erfahren; Workshop

Alexandra Hildebrandt und Stefan Viehweg

TaKeTiNa führt mit einfachen Mitteln - rhythmischem Sprechen, Klatschen, Singen und Schritten - zu ganzkörperlicher Erfahrung von Rhythmus. Gemeinsam in der Gruppe bauen wir ein rhythmisches Feld auf, das zusammen mit dem Puls der Basstrommel ein Gefühl von Getragensein vermittelt. TaKeTiNa ist für jeden geeignet, AnfängerInnen und Fortgeschrittene, da jede/r einzelne die Freiheit hat, so weit im Rhythmusprozess mitzugehen, wie sie/er möchte.

TaKeTiNa fördert neben rhythmischen Fähigkeiten einen entspannten Umgang mit Fehlern, Flexibilität, Tiefenentspannung des Nervensystems, Harmonisierung des Herzschlags und wirkt somit gesundheitsförderlich u.a. bei Herz-Kreislauferkrankungen.   

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

 

Frühschoppen, Wirtshaussingen, WS bayerische Tänze: Die Schreinergeiger (Bayern)

Freude an fetziger Musik und der Wunsch traditionelle, alpenländische Volksmusik wiederzubeleben sind das Motto der Schreinergeiger.
Zu ihrem schon beinahe unerschöpflichen Repertoire gehören traditionelle Melodien und Tanzweisen aus dem gesamten alpenländischen Raum: sogenannte "Rundtänze" wie Boarischer, Dreher, Marsch, Mazurka, Polka, Rheinländer, Schottisch, Walzer, Zwiefacher sowie eine bunte Vielfalt an Figurentänzen. Dabei gilt stets: Wo sie spielen, versteht man noch sein eigenes Wort.
Charakterisiert wurden sie folgendermaßen: "Des is gwachsene, gelebte Volksmusik; was die da machen is zeitgemäße Volkskultur. Frei, wild, lustig, da is a Lebn drin - einfach a Freud zum Zuhörn und Mittanzn."
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Also: Alles anschnallen! Die Fahrt geht los.

Wer wissen möchte, wie man „bayrisch“ tanzt, ist beim Tanz-Workshop bestens aufgehoben.
In Bayern und vor allem in Franken hat das Wirtshaussingen eine lange Tradition. Die Schreinergeiger laden zum gemeinsamen Singen in geselliger Runde. Jeder darf singen wie er kann und mag - Hauptsache, es macht Spaß und gut Laune.